Montag, 17. Oktober 2011

Wie fühlt man sich?

Wie fühlt man sich, wenn man das Wort "Rückfall" aus dem Mund der eigenen Mutter, im Bezug zur "überwundenen" Magersucht hört? Verletzt!!! 

Meine Lieben, ich muss euch was gestehen:Wenn ich irgendwann zu euch gesagt habe, dass ich mich hübsch und dünn finde, habe ich gelogen. Dazu müsst ihr wissen, dass ich mit 14 eine sehr Depressive Phase hatte. In dieser Zeit war ich so in diesen blöden Typ verliebt, dass ich einfach aufhörte zu essen. Er liebte mich nicht und dann wurde es schlimmer. Ich wollte nie "perfekt" sein, aber Ana zog mich immer wieder in ihren Bann. Oft bekam ich einfach nur keinen bissen runter. Darum schickten mich meine Eltern zu einer dieser angesagten Psychotanten. Irgendwan fing ich wieder an zu essen und began mein Leben zu genießen. Aber warscheinlich genoss ich es zu sehr. Die meisten werden die Geschichte meines Schlampenimages warscheinlich kennen. Keine tolle Zeit. Sie liegt garnicht so weit weg. 
Als ich heute morgen in den Spiegel sah, viel mir auf, wie fettig meine Haut geworden war. Und als ich auf die Waage gestanden bin, wollte ich mich nur noch übergeben. Darum hab ich auch die Almased-Diät angefangen. Meine Mutter hat es am Geruch erkannt, weil sie so eine Diät selbst gemacht hat. Ich glaube, sie ist sehr Enttäuscht von mir.
Heißt das jetzt wirklich, dass ich wieder Rückfällig geworden bin? Geht das überhaupt so schnell? Ach, ich weiß nicht was ich tun soll. Dabei sollte ich doch eigentlich Glücklich sein. 


*1

Hab mir heute Mittag nach der Schule Almased gekauft. Ich  hab nicht vor, einen auf Pro Ana machen und so weiter (soll nicht heißen, dass ich solche Läute nicht mag, oder so) aber ich will bis zu den Herbstferien ein kleines bischen weniger drauf haben... wenn ihr versteht was ich meine ;) 
Ich werde jeden Tag auf meinem Blog schreiben, was ich am Tag gegessen hab, und ob sich etwas an meinem Gewicht geändert hat. Das soll aber nicht heißen, dass ich nur noch das auf meinem Blog schreibe. Ich werde euch schon noch über alles andere auf dem Laufenden halten. C: 

Ich erschrecke kurz, als mein Handy neben mir anfängt zu Vibrieren. Warscheinlich bin ich beim lesen eingeschlafen, darum reibe ich mir kurz die Augen und schaue auf das Display: "Huhu meine wunderschöne. Schade dass ich heute nicht zu dir kommen konnte, denn das gestern war wirklich schön. Aber seit gestern hat sich doch nichts zwischen uns geändert, oder?" Ich muss kurz lächeln. Er ist einfach zu süß. 

Anfangsgewicht: 57kg
Morgens: 1 Schüssel Müsli
Mittags: 1 Portion Kartoffelbrei
Abends: 2x 5 Teelöffel Almased mit Milch 
♥

Sonntag, 16. Oktober 2011

Zu früh!?

Glücklich nehme ich mein Handy vom Ohr. Meine Backen glühen und mein Bauch schmerzt immer noch vom vielen Lachen. Vor drei Stunden hat er mich angerufen. Bis gerade eben haben wir noch Telefoniert. Wir haben über alles geredet. Über unser Leben, unsere erwartungen an diese Beziehung, Sex. Wir haben uns geeinigt, erst dann miteinander zu schlafen, wenn die Zeit reif ist und es sich richtig anfühlt. Und im moment fühlt sich alles richtig an. 

Ich trete gerade aus der Duschkabine, als mein Handy vibriert. Auf dem Distplay wird eine neue Nachricht von ihm angezeigt: "Hey du, hab doch noch irgendwie Zeit. Soll ich zu dir kommen?" Schlagartig schießt das Blug in meinen Kopf und ich Tippe so schnell es geht: "Klar, dann also bis gleich" ein. 
Seine Berührungen sind zart. Er fährt mit den Fingern durch meine Haare, über meine Gesicht, dann nach unten über meine Brust bis zum Bauch. Es fühlt sich gut an, aber irgendwie auch nicht. Mein Körper will mehr, aber meine Gedanken sträuben sich. "Er wird dich hängen lassen, sobald er dich gefickt hat" sagt eine kleine Böse Stimme in meinem Kopf, aber ich mache nichts. Ich hätte mich wehren können, ich hätte "hör auf" sagen können, aber ich tat es nicht. Und so zogen er mir stück für stück das Shirt, die Hose und den BH aus, bis ich nur noch im Slip da lag. 

Meine Gedanken fahren Achterbahn. Ich sitze am PC und Tippe ein paar Nachrichten an 2. acc Kontakte, aber ich kann mich nicht Konzentrieren. Er liegt auf meinem Bett und schläft. Als er die Augen aufschlägt, zucke ich zusammen und klappe schnell den PC zu. Er lächelt: "Hey, war ich so schlecht, dass du gleich deiner Freundin mailen musst?" Ich werde rot und schüttel den Kopf, dann geh ich rüber zu meinem Bett und lege mich zu ihm. 

Er streichelt mit seinen Fingern über meinen Rücken. Ich stelle mich schlafend. Es war schön, als wir so nah bei einander waren, aber das Gefühl ist schon längst verblasst. "Ich weiß dass du Schläfst, aber irgend jemand hat mir mal erzählt, dass wenn man mit jemand, der schläft redet, kommen alle Informationen in dessen Unterbewusstsein. Also: Du bist wunderschön und das gerade eben, also mh der Sex, war auch wirklich schön. Aber ich weiß nicht ob es das Richtige war. Es ist alles so früh und.." Ich schlage die Augen auf "Ja, du hast recht." Sein Gesicht versteinert sich. "Oh, ich wusste nicht, dass du doch wach bist. Tut mir leid" - "Muss es nicht" sage ich, richte mich auf und beginne mein Zeug zusammen zu suchen und mich an zu zeihen. "Wir hätten es langsamer angehen lassen, aber es ist nunmal passiert. Wir sollten das Beste daraus machen" er nickt resigniert. Dann setzt er sich neben mich auf und Küsst mein Rücken. "Du bist sehr dünn" fängt er an. Vor meinen Augen fängt alles an zu drehen. Jetzt fängt er auch damit an. Ich kann nicht mehr. Stehe auf und verlasse den Raum. 

Ich warte ungefähr 10 Minuten bis ich wieder in mein Zimmer zurück gehe. Er sitzt auf meiner Bettkante, wieder komplett angezogen, und stütz sein Kopf auf seine Hände. Es sieht fast so aus, als würde er weinen. Ich setze mich neben mich. "Dass wir jetzt miteinander geschlafen haben und es beide nicht für richtig halten, muss nicht bedeuten, dass unsere Beziehung jetzt auch Kaputt gehen muss." Er schaut auf. "Ich bereue nichts." Obwohl es nicht stimmt, lächle ich und meine dann "Ich auch nicht." 


Freitag, 14. Oktober 2011

Life goes up and down...

Erschrocken schnappe ich nach Luft, als mich jemand in die Nieschie zwischen Caffee Automat, Spintschränke und Treppe zieht. Verwundert schaue ich in die blauen Augen von Ihm und muss grinsen. "Tut mir leid, wenn ich dich erschreckt habe, aber das geheim halten ist ziemlich schwierig" wir müssen beide lachen und bevor ich mich versehe, liegen seine Lippen auf meinen. Seine Hände streichen über mein Rücken und ich durchwühle sein Haar. Auf einmal sind alle Gedanken, die gegen unsere heimliche Beziehung stehen verschwunden und wir Küssen uns inniger. Als wir uns wieder von einander lösen, glüht mein Gesicht und ich muss kichern. "So, jetzt muss ich aber wieder los. Sonst fliegen wir noch auf, aber wir sehen uns heute Abend" er zwinkert mir zu, gibt mir einen Kuss auf die Stirn und verschwindet in das Schülergewusel zurück in die Aula. 
Ich bin immer noch ein bischen Gefühlsüberrumpelt, als ich aus der Niesche trete um nach draußen an die frische Luft zu gehen. Obwohl es sehr kalt ist, fühlt sich die kalte Luft angenehm an. Ich halte meine Nase in die Sonnenstrahlen und genieße den Tag. Den Tag genießen?! Dass es sowas in der Schulzeit noch gibt. Aber der Moment hält nicht lange an:
Auf einmal rämpelt mich jemand von hinten an. Bestimmt ein blöder 5.Klässler. Ich will mich umdrehen und setze schon zu einer Beschwerde an, als mir der Atem stockt. Vor mir steht kein kleiner 5. Klässler, sondern die Parallelschlampe. (oder soll ich sie jetzt Ex-Schlampe nennen?) Sie grinst mich hämisch an und meint dann: "Nur weil du und D. mal miteinander rumgemacht habt, heißt dass noch lange nicht, dass du Chancen bei ihm hast. Hast du nämlich üüberhaupt nicht!" Verwundert sehe ich sie an "Ich weiß nicht was du meinst?" - "Ach ja, ich seh doch wie du ihn anhimmelst. Aber schlag dir das aus dem Kopf, wir treffen uns heute Mittag und ich habe so das Gefühl, dass es heißen Versönungssex gibt" - "Schön für dich, ich werde ein Buch lesen, also bin ich die jenige, die auf ihre kosten kommt." Sie schaut mich empört an. "Was soll das den heißen?" - "Also, es könnte heißen, dass du einfach schlecht im Bett bist. Anderer seits könnte es auch heißen, dass ich lesen einfach viel besser als Sex finde." - "Ich hoffe, du meintest das zweite" Arrogant mustert sie mich nochmal von Kopf bis Fuß, dreht sich dann um und läuft zurück zu ihrer Gefolgschaft. 
In mir zieht sich alles zusammen. Sie werden sich heute Treffen. Mittags. Und Abends will er zu mir kommen. Soll dass etwar heißen, dass er mich doch nur ausnutzt? Ich versuche die Fassung zu bewahren, laufe ein paar Schritte, versuche so viel Luft wie es nur geht in mich hinen zu Atmen. Da. Da ist er wieder: Der "Gefühle in mich hinen fress"-Tick. Oh, wie ich ihn hasse. Und dass alles nur wegen einem dummen Junge. 

"Du warst also wirklich bei ihr?" Meine Augen füllen sich mit Tränen. Er hat geklingelt und meine Mutter hat ihn rein gelassen. Jetzt steht er in meinem Zimmer. In dem Gestern noch alles in Ordnung war. Gestern knisterte die Magie zwischen uns und heute? Nichts mehr ist davor übrig. "Was verlangst du von mir? Dass ich mich von ihr abwende? Wir sind immernoch befreundet. Eigentlich wollte ich heute nur noch bei ihr vorbei, um mir mein T-shirt dass sie mir geklaut hat zurück zu holen" Ein lächeln huscht über sein Gesicht, aber ich kann einfach nicht mitlachen. Es trifft mich zu sehr. In meinem Gehirn haben sich schon Zahllose Bilder angesammelt. Sie umarmen sich, sie küssen sich, sie verführt ihn, sie haben Sex. Das alles hat sich schon in mein Hirn gebrannt. Eine Träne rollt überm ein Gesicht. Ganz unkontrolliert. "Man, was ist denn jetzt schon wieder?" Ich spüre die kälte seiner Worte. Das bringt mich nur noch dazu, das mehr Tränen über meine Backen rollen. Ich lasse mich auf mein Bett zurück rollen und schließe die Augen. Wünsche mich weg. 

Es war, als würde ich in Onmacht fallen. Ich war weg. Und auf einmal tauche ich durch eine einzige Berührung aus dem See der Tränen und Verzweiflung auf. Er streichelt mich über den Rücken. Schiebt eine Strähne aus meinem Gesicht und ich öffne langsam wieder die Augen. Er hat sich neben mich gelegt und redet. Er reder über Sie und über seine Beziehung zu ihr und wie eingeengt er sich gefühlt hat. Aber ich höre garnicht wirklich zu. Irgendwann ziehe ich meine Decke bis zum Kinn und schließe wieder die Augen. Ich will wieder abtauchen. Aber er hält mich mit seinen Küssen an der Wasseroberfläche. 

xx'

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Ok...

... Hab grad irgendwie nen kleinen Tiefpunkt:
  1. Meine Mutter stresst, weil sie immer noch denkt, ich sei Magersüchtig oder Bulemisch
  2. Meine "Ach-so-aller-beste-freundin" denkt, ich wäre eine Schlampe, weil ich mich mit Ihm getroffen habe ._.
  3. Mir ist mein blöder CD Schrank umgefallen und jetzt ist die hälfte meiner Wunderbaren CD's entweder beschädigt oder komplett im arsch 
Sachen die mich Trotzdem aufheitern: 
  1. Hab mir heute nach der Schule nen neuen Tee gekauft: Apfel-Vanille. Schmeckt mega geil!!!
  2. Mein versuch, nichtmehr als Megaschlampe rüber zu kommen, fängt langsam an zu fruchten und die Schlampen aus der Parallel haben aufgehört mir Hater-SMS zu schicken xD ...
  3. ...dafür überhäuft er mich mit megasüßen SMS... ALTHER BIN ICH HIER IM FILM??? Weis garnicht was dass soll xD
Wünsch euch noch einene wunderschönen Abend und angenehme Träume 


xx ♥'

♥♥♥

Mein Atem verwandelt sich in kleine weiße Rauchwolken die sich langsam mit der Luft vermischen und dann nach und nach verfliegen. Die Kälte frisst sich durch meine Jacke bis unter meinen Pullover und kühlt meine Haut ab, so dass ich zittern muss. "Ist dir kalt?" Fragt er und lächelt mich an. Seit zwei Stunden laufen wir schon durch den Park und reden über dies und das. Es fühlt sich vertraut an. "Ja. Ich glaube, meine Finger frieren gleich ab" ich werde ein bischen rot, als er meine Finger zwischen seine nimmt und auf sie haucht, bis sich langsam ein warmes Gefühl in mir ausbreitet. "Wenn du willst, können wir bei mir einen Tee trinken" Tee? Welcher Junge will schon Tee trinken? Aber er nickt und Arm in Arm gehen wir nach Hause. 
 ♥♥♥
Ich sitze auf meinem Bett und beobachte, wie er sich meine Fotowand ansieht. Manchmal huscht ein Lächeln über sein Gesicht und manchmal schaut er gans ernst auf die Fotos, Zeichnungen und Postkarten die ich im laufe der Zeit zu einer riesigen Collage zusammengeklebt habe. "Das sieht echt schön aus" meint er und setzt sich zu mir auf's Bett. "Du gefällst mir. Dein Musik- und Filmgeschmack und das was du so liest." Ist es wirklich schon vorbei? Sollte es so enden? Ein paar Komplimente, Rumknutschen, Vieleicht ein kleiner Fick und sich dann nie mehr melden? Mein Gesichtsausdruck wird ernst und ich frage mich, ob er das alles wirklich ernst meint und mich nicht ausnutzen wird, als plötzlich seine Lippen auf meinen liegen. Es ist nur eine ganz kurze, aber dafür ganz sanfte berührung. "War es zu früh?" Fragt er, als ich die Augen wieder öffne. Ich schüttle denk Kopf. "Nein. Aber versprich mir, dass du mich nur weiterküsst wenn du es auch wirklich ernst meinst und wenn es okay ist, dass Küssen heute das Einzige ist, das wir noch tun werden." Er schaut mich an und einen moment lang, hab ich das Gefühl, dass er es sich anders überlegen könnte. "Du bist so schön" sagt er kurz und dann küsst er mich wieder. 
♥♥♥
Wir stehen vor meiner Haustür. Mir kommt es so vor, als wären wir Stunden in meinem Zimmer, aber es waren nur winzige 10 Minuten. Kaum aus zu denken. Er streicht mir eine Sträne aus dem Gesicht und flüstert "Ich gehe nur dann einen Schritt weiter, wenn du bereit bist." Damit meint er das Küssen und Rummachen. Aber ich will garnicht weiter über das Thema denken, stelle mich schnell auf die Zehenspitzen und drücke ihm einen Kuss auf die Backe. Er lächelt und umarmt mich fest. "Du hast meine Nummer. Also wenn du willst, können wir am Wochenende ins Kino gehen." Ich nicke und sage, dass ich mich auf jeden Fall melden werde. Dann winkt er mir nochmal zu, dreht sich um und geht. Und ich bleibe alleine zurück. 

Ich glaube, ich mag ihn wirklich. 
xx' ♥♥♥ 

Dienstag, 11. Oktober 2011

Wonderful life

Jemand tippt mir auf die Schulter und reißt mich somit aus den Gedanken. Ich drehe mich um und starre in die blauen Huskyaugen von D. Er lächelt und sagt dann: "Hey, ich weiß nicht was du Antworten wirst, aber willst du heute Mittag was mit mir machen?" Verwundert schaue ich ihn an und beginne dann, wie automatisch zu nicken. Seine Augen fangen an zu läuchten und auf einmal beugt er sich zu mir und gibt mir einen Kuss auf die Backe 
***
Meine Wangen glühen als ich die Straße zu meinem Haus entlang laufe. Er war so lieb zu mir, als wir da auf der Bank am See saßen und den Enten beim Ficken zusahen. Nicht sehr romantisch, ich weiß, aber es war trotzdem wunderbar. Wir haben über dies und das geredet und am Ende wollte er mich küssen, aber ich sagte zu ihm, dass ich ihn erst küssen werde, wenn er sich mein Vertrauen verdient hat. Tja, und jetzt treffen wir uns am Donnerstag wieder. Ich hoffe, es wird genau so schön wie heute. Er ist so wunderbar zu mir. 

♥'